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Manuel Clemente Ochoa

Clemente Ochoa, M


Spanischer Bildhauer, Maler, Graphiker, Poet der Bronce, geboren 18.2.1937 Cascante/Navarra, lebt in Castelldefels/Barcelona. Stud.: bis 1957 Pädagogik und Kunsthandwerk an der Esc. De Artes y Oficios in Zaragoza; 1957-61 Esc. Superior de BA "Sant Jordi", Barcelona. Lehrämter für Zeichnen an einer Schule in La Laguna/Teneriffa (1962), der Esc. Universitaria ebd. (1963-68) und der von Barcelona (1968); anschl. Prof. für künstler. Ausdruck an der Univ. Central ebd. Ausz.: u.a. Ehren-Mitglied und Internat. Preis "Kunst und Kultur" der Acad. Internaz. di S. Marco; ehrenvolle Erw. der Assoc. Of Crítics of Art in Miami; Preis "Ville de Vence" von Antibes; 1980 Targa Europa, Rom. - C.s Entwicklung wurde geprägt durch die Lehrer Frederic Marés Deulovol und Francesc Labarta i Planas in Barcelona, umfassende autodidakt. Studien, die Beschäftigung mit alten Meistern in span., frz. und ital. Mus., die Identifizierung mit mod. Bildhauern (Julio González, Picasso, H. Moore, Jorge de Oteiza, Eduardo Chilida und Pablo Serrano) sowie mit El Greco, Michelangelo, F. de Goya und V. van Gogh. Aguirre Baztán sieht in C.s Euvre eine nachhaltige Beeinflussung durch die Lsch. des kargen, stürm. Ebro-Deltas und des vulkanreichen Tales von Ucanca auf Teneriffa sowie durch die lichterfüllte Atmosphäre im katalan. Mittelmeerraum und erklärt damit C.s bes. Neigung zu plast. Ausdrucksformen im Stil des "organicismo". Bis in die 70er Jahre v.a. akad.-realist. Lsch.- und Portr.-Malerei, danach expressionist.-gegenständl. Skulpt. Und pyramidenförmige Komp. Mit geschickt ausgef. Torsi und kleinen, sehr lyrisch wirkenden Köpfen. Um 1980 zunehmend schematisierende Ausdrucksformen; arbeitet mit dynam. Rhythmen, einschl. Zeichen, meist jedoch gegenständlich. Bei plast. Arbeiten lässt sich C. stets von einer Idee im Kontext mit Mensch oder Tier leiten (u.a. Kommunikation, Abbruch, Fülle), die er jedoch nur andeutet, um den geistigen Dialog mit dem Betrachter zu provozieren. Dazu gehören die Célibes; Místicos; Contemplaciones; Opresiones und Metamorfosis, bei denen die Natur spürbar ist in massigen oder in Auflösung befindl. Formen, zw. Körpern, die sich verwandeln oder räuml. analysiert werden. So gelingt C. eine perfekte Synthese von Abstraktion und Sinnbildlichkeit. Sein Wunsch nach Beständigkeit zeigt sich im konstruktiven Gestaltungsbewußtsein und bei der Verarbeitung von Bronze, Faserzement und Stahl zu mon. Werken, die er in städtebaul. Räume integriert, um diese menschlicher zu gestalten (Creación, 1984 Montpellier, Place Marché aux Fleurs; Emisor, 1989 Barcelona, Campus der Univ. Central).